Baureportage: 3 MFH Bächtold, Menznau

Der Neubau der 3 Mehrfamilienhäuser wird in Menznau, im Birkenweg 1, 3 und 5 entstehen. Verfolgen sie die gesamte Bauzeit dieser drei Mehrfamilienhäuser.

 
 

8. November 2018

Zurzeit werden die Aussenwände vom UG des mittleren Mehrfamilienhauses B erstellt. Im Betondeckel vom Haus C wurden bereits alle Wasserleitungen, Abwasserleitungen, Lüftungs- und Elektrorohre eingelegt. Bei den Balkonen wurde bereits der Kragplattenanschluss eingelegt. Dieser übernimmt die statische Funktion und verhindert die Entstehung einer Wärmebrücke über den Betondeckel nach aussen. Gleich unter dem Kragplattenanschluss wurde bereits die XPS Dämmung eingelegt. Die 2 äusseren Balkone wurden bereits mit dem eingelegten Ablauf betoniert. Über diesen einen Ablauf wird das Regenwasser der beiden nebenanliegenden Balkonen abgeleitet.
 
 
 

31. Oktober 2018

Das letzte Stück der 2. Etappe der Bodenplatte des mittleren Mehrfamilienhauses wird fertig betoniert. Die Bodenplatte den nebenanliegenden Keller besteht aus Monobeton. Dieser wird, nach noch nicht vollständiger abbindung mit einer Maschine abtaloschiert, da dieser Boden danach bereits fertig erstellt ist. Beim Haus C wurde bereits aus Sicherheitsgründen die erste Etappe des Gerüsts um das EG erstellt, um danach mit der Schalung der Betondecke vom EG beginnen zu können. Weil unter den 3 Balkonen der Beton nicht verputzt wird, verwendeten die Arbeiter dafür neue Schalltafeln um eine saubere Oberfläche zu erhalten. Zwischen den einzelnen Balkonen wird man eine Dilatationsfuge (Dehnungsfuge) mit einem dünnen Streifen XPS-Dämmung entstehen lassen. Bei längeren Bauteilen ist diese notwendig um Spannungsrisse vorzubeugen. Diese Spannungsrisse entstehen durch verschiedene Ausdehnungseigenschaften wie z.B. eine Temperaturveränderung.
 
 
 

25. Oktober 2018

Die Unterarmierung der Bodenplatte vom Haus B wurde bereits eingelegt. Zurzeit wird die Oberarmierung eingelegt um nächste Woche die Bodenplatte in 2 Etappen betonieren zu können. Gleichzeitig dazu werden die letzten Wände im EG vom Haus C betoniert. Auch die Akkordmauerer errichten die letzten Backsteinmauern auf diesem Geschoss. Unter der Backsteinmauer setzte man jeweils eine Korkmatte die, die Transmission der Akustik durch das Mauerwerk verhindert. Darüber ist eine Mauerfussdämmung die aus Gasbeton besteht. Diese verhindert die Entstehung einer Wärmebrücke, da die darunterlegende Garage kalt ist. Deswegen wird dieser Baustoff nur im EG verwendet. Die Installationen wurden bei den Betonmauren bereits eingelegt, weil es dort sehr aufwändig wäre diese später einzuspitzen. Bei den Backsteinmauern wurden jedoch nur die grossen Bauteile für die Installationen bereits eingelegt. Alles andere wird später herausgespitzt, positioniert und mit Mörtel befestigt.
 
 
 

9. Oktober 2018

Die Magerbetonarbeiten vom Haus B wurden komplett fertig erstellt. Um später die Bodenplatte betonieren zu können müssen die Ortsbetonpfähle noch mit einem Bagger / Spitzhammer abgespitzt werden, so dass nur noch die Armierung ca. 30 cm über den Magerbeton hinausragt. Zugleich wurden am Haus C alle Installationen in die Betondecke UG an der richtigen Position eingelegt. Um die Heizungsinstallationen später einbauen zu können legte man einen Kasten aus Schalltafeln ein, damit sich eine Aussparung bildet. Danach wurde die Oberarmierung eingelegt. Mithilfe der Pläne des Ingenieurs wusste man genau wo wie viel Armierung eingelegt werden musste. Die Armierung im Beton übernimmt die Zugkräfte, die im Beton entstehen. Der Beton an sich besitzt im Gegenteil vom Armierungseisen eine gute Beständigkeit gegen die Druckkraft. Diese 2 Faktoren machen deshalb den Stahlbeton sehr belastbar. Um die Durchstanzkraft des Betons oberhalb der Stützen weiter zu verstärken legte man neben den bereits Positionierten Stahlpilzen zusätzlich Durchstanzbewehrungen ein. Morgen und am Donnerstag wird die 50cm dicke Decke UG in 2 Etappen betoniert.
 
 
 

4. Oktober 2018

Rund im die Betonpfähle erschloss man bereits den Aushub vom Haus A. Bei den Treppenhäuser wurde der Aushub bis an die Spuntwände erschlossen. Beim Haus B arbeitete man bereits an der Sauberkeitsschicht die aus Mauerbeton besteht. In der Einstellhalle platzierte man bereits unter der Schalung die Stützpfeiler. Diese werden später die ganze Last des Gebäudes tragen, deswegen wurden sie auch mit einem speziellen Zement gefertigt. Um die Durchstanzkraft der Betondecke zu verkleinern legte man über den Stützpfeilern in die Decke einen Stahlpilz ein. Somit erreicht man eine grössere Auflagefläche der Last und die Durchstanzkraft wird kleiner. Auf die Schalung legte man zuerst die Dämmung, die aus zementgebundener Holzwolleplatte, EPS und einer weiteren Schicht Holzwollplatte besteht ein. Danach legte man auf Distanzhalter die Unterarmierung ein. Anschliessend werden die Elektrik-, Sanitär- und Lüftungsinstallationen montiert. Damit man alle Installationen voneinander besser unterschieden kann, verwendete der Elektriker verschiedene Farben der Wellrohre.
 
 
 

27. September 2018

Da in kürze der Aushub von Haus B ansteht, musste man eine neue Baupiste errichten, um die Baustoffe mit Fahrzeugen an die entsprechende Stelle transportieren zu können. Die Erde vom Aushub von Haus B wird man gleich wieder verwenden können zum Hinterfüllen vom Haus C. Darum musste man auch bereits aussen bei den Aussenwänden die Arbeitsfugen abdichten. Ein Akkordmaurer errichtet die Back- und Kalksandsteinmauern. Die Schalungsarbeiten von der Decke im UG sind gleichzeitig bereits im Gange.
 
 
 

19. September 2018

Viele der Aussenwände wurden bereits betoniert. Um dabei auch in Etappen arbeiten zu können und trotzdem die Wände statisch miteinander verbunden sind, baute man jeweils ein EBA (Eisenbetonanschluss) ein. Weitere Wände werden vorbereitet um diese später auch betonieren zu können. Bei der Vorbereitung wurde auch schon die Erdung vom Elektriker eigelegt. Damit die Arbeitsfuge des Betons zwischen der Bodenplatte und den Aussenwänden dicht ist, verwendete man eine Betonverbundfolie, die an der Aussenseite angebracht wurde. Eine andere Möglichkeit ist das Fugenblech. Dieses wird anders als die Folie mittig der Aussenwand miteinbetoniert. Nächste Woche startet der Aushub vom Haus B damit zügig und ohne Unterbruch weitergearbeitet werden kann.
 
 
 

12. September 2018

Die Bodenplatte wurde fertig betoniert vom 1. Haus. Nachdem konnte man bereits die Wände schalen, um den Schutzraum betonieren zu können. Die Verankerungen von der Türe vom Schutzraum wird schlussendlich in der Wand einbetoniert sein. Deshalb musste sie auch schon platziert werden beim Schalen. Zugleich wurde auch bereits mit den Vorarbeiten an den Aussenwänden angefangen, um diese in weiteren Etappen betonieren zu können.
 
 
 

5. September 2018

Ende Mai startete man mit dem Bauen der 3 Mehrfamilienhäuser. Als Vorarbeiten musste man einen kleinen und einen grossen Schutzzaun errichten wegen den Sicherheitsvorschriften der nebenanliegenden Bahnlinie. Da man einen gewissen Abstand zur Bahnlinien vorweisen muss wird später der Aushub steiler ausgehoben, deshalb schlug man teilweise Spundwände in den Boden um später den Aushub zu stabilisieren. Danach folgten weitere Vorbereitungsarbeiten wie auch die Zufahrt. Aufgrund der Bodenverhältnisse wird das Gebäude mit Pfählen fundiert, diese wurden als Ortbetonbohrpfähle erstellt. Anschliessend konnte der Aushub vom ersten Mehrfamilienhaus ausgeführt werden. Die erste Bodenplatte wurde armiert und wird nun mithilfe von Netzen in der Armierung in Etappen betoniert.